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Ein schlechter Film

Momentan ähnelt mein Leben mehr einem schlechten Film, anstatt einem lebenswerten Moment. Eine schlechte Nachricht jagt die nächste und ich steh kurz vor der Verzweiflung.

Alles begann vor ca. 2 Wochen mit starken Migräneanfällen, bei denen ich mich übergeben musste und kaum noch etwas sah. Das ging ein paar Tage lang so weiter, bis ich zum Arzt ging. Dieser maß nur meinen Blutdruck und mutmaßte die Diagnose 'Sie sind schwanger' ... Mein Gesicht in dem Moment: O_O????

 Ich erklärte ihm dass ich unfruchtbar bin, und mit Kindern schon lange abgeschlossen hatte weil es ja nicht mehr möglich ist. Trotzdem nehme ich Hormone ein, die ja zumindest ein bisschen was an meiner hormonellen Situation feilen könnten, damit ich irgendwann wieder fruchtbar bin. Die Wahrscheinlichkeit ist schwindend gering. Trotzdem habe ich einen Termin bei meinem Frauenarzt gemacht, einmal durchchecken lassen.

Also schwanger bin ich nicht. Aber meine Hormontabletten musste ich wahrscheinlich wegen Überdosis absetzen. 6 Wochen Zykluspause verraten dann, ob ich wieder fruchtbar bzw. fruchtbarer bin als noch vor 4 Jahren. Ich würde es mir ja wünschen, aber mittlerweile bin ich in der Phase, dass ich mein Leben nicht lebenswert empfinde, und auch keinem anderen Mensch mein Leben zumuten will.

Als ob das nicht schon nervenzerreibend genug wäre, bekam ich auf meiner Arbeit die Aussicht, dass in einem halben Jahr Schluss mit meiner Einstellung sei. Ich machte zu viele Fehler, wurde beleidigt vor anderen Kollegen, persönlich angegriffen und einfach zu Unrecht so behandelt. Ich war so geschockt, dass ich nichts sagen konnte, außer nicken bestätigen und nicken. Es war ein Moment wie leer. Dir sagt jemand ins GEsicht und vor anderen, wie schlecht du bist, dass du so schlecht bist, dass man dich eigentlich jetzt schon kündigen wollte, aber es aus Kulanz nochmal aufschiebt. Mir ist seit diesem Tag sehr sehr schlecht und körperlich und geistig geht es mir nicht gut. Ich habe das Gefühl noch mehr Fehler zu machen und als wäre jedes gesagte Wort wahr und ich sei einfach schlecht. 

Ich bin mir der Fehler aber nicht bewusst, und über ein Jahr lang waren auch alle mit mir sehr zufrieden, ich habe sehr viel Lob bekommen und die Aussicht auf eine unbefristete Stelle.

Wie es jetzt weitergehen soll? Ich weiß es nicht. Ich weiß es wirklich nicht. Ich fühle mich sehr unwohl auf der Arbeit, das ist wohl klar nach so einem Statement, aber ich fühle mich beobachtet und vorgeführt mit jedem Statement.

Als wäre das nicht alles, stehe ich momentan auch sehr allein da, wenn es um das Finanzieren meiner Wohnung geht. Ich habe mir ja ein Kaufverbot auferlegt, das mein Fraund immer wieder ausreitzen muss. Dann müssen wir hier mit Freunden feiern gehen, oder gehen hier Eisessen, oder da frühstücken. Aber es bleibt ja eh alles finanzielle am Ende an mir hängen und ich halte ihn aus. Er scheint auch gar nicht zu realisieren dass ich einfach irgendwann nicht mehr kann. Weder liquiditätsbedingt, noch seelig. 

Nach all dem was hinter mir liegt und leider noch vor mir liegt, habe ich den Mut und den Spaß am Leben verloren. Ich weiß, dass ich so nicht reden darf, weil das Leben ein Geschenk ist, was man schätzen und lieben muss. Aber es fällt mir sehr sehr schwer wenn immer mehr Komplikationen auftauchen.

Ich bin gespannt und werde berichten. 

Ich bitte euch, glaubt an mich wenn ich es schon nicht tue.

 

12.6.13 23:50


Frischer Wind?

Ich habe mich lange nicht mehr gemeldet.

Es tut mir leid, aber ich bin auch ein bisschen froh darüber. Ich habe diesen Blog in der Hinsicht nicht gebraucht, als dass ich mit meinem Leben zufrieden war wie es lief in den letzten Monaten. 

Mittlerweile habe ich neue Pläne was meine Zukunft angeht. Mein Arbeitgeber hat mir mündlich zugesagt meinen Arbeitsvertrag zu verlängern, und jetzt warte ich jeden Tag dass ich meine Unterschrift abgeben kann.

Desweiteren werde ich in knapp 4 Wochen zuhause ausziehen und meine eigene Wohnung besiedeln. Dementsprechend hektisch geht momentan alles zu. Ich freue mich sehr auf diese Zeit. Ich ziehe mit meinem Freund zusammen, der leider immer noch keinen Job gefunden hat. Es ergaben sich mehrere Berwerbungsgespräche aber leider hat es noch nicht funktioniert. Wir bangen immernoch weiter.

Ich würde hier gern weiter ins Detail gehen, habe aber Angst dass man mich zurück verfolgen könnte und alles gesagte ein böses Nachspiel hat. Deshalb nur so grobe Angaben zu den Fakten der Situation. 

Ich mache mich nur schon wieder so fertig und rede mir unterbewusst ein dass wir das finanziell nicht packen würden... Aber wo ein Wille ist, das ist ein Wille.

Auf in die Schlacht.

 

5.6.13 23:59


...Wenn es einfach keinen interessiert....

Ich habe euch ja bereits von einigen Problemen erzählt, von denen sich die meisten geklärt haben, aber wie die Zeit nun mal läuft hat sie neue Probleme gebracht bzw. einfach nicht zur Klärung bereits vorhandener Probleme beigetragen.

Momentan nutzt jeder meine Freundlichkeitund mein Wohlwollen aus. 5 Jahre lang war ich dankbar, dass sie mich nicht haben sterben lassen, oder dass sie mich in ihre Gesellschaft aufgenommen haben, aber wenn man nur mit leisem Stimmchen ruft, dann hört dich niemand. Du versuchst es lauter und immer lauter und es hört dich immer noch keiner. Du willst es nicht bis zum Äußersten führen, du weißt wie es sich an diesem Punkt anfühlt.

Lieber schlucke ich alle Probleme mit dem letzten bisschen Mineralwasser runter und fertig bin ich. Mit meinen Problemen musste ich bislang immer alleine klarkommen. Damals half mir die Musik sehr dabei, heute führt sie einfach nur zu noch mehr Zerstreuung und Chaos in meinem Kopf.

Ich kann mit niemandem mehr reden, und es fragt auch niemand wie es mir geht. Ich meine, wie soll es schon gehen? Am liebsten würde ich den Kontakt zu allen Menschen, die mir wichtig sind abbrechen und weglaufen. Aber ich bin keine 12 mehr und kann hier alles aufgeben. Ich bin fast 23 und werde trotzdem von allen anderen noch so behandelt. 

Ich möchte mich nicht mit meiner Geschichte in den Vordergrund rücken, es tut mir einfach nur gut es mal rauszulassen, anonym zu bleiben, damit mir keiner zuhören muss, sondern kann-wenn er Lust hat. 

Ich bin ein niemand auf dieser Welt, und so wie ich jeden Tag meine Arbeit verrichte mich in mein Zimmer zurückziehe und mit mir und meinen Gedanken allein bin vermisst mich auch keiner. Das Leben ist scheiße, aber ich kenne es nicht anders. 

Ich habe oft schon darüber nachgedacht einfach zu gehen. Ich habe mir oft die verrücktesten Geschichten ausgedacht, wie ich es für alle am leisesten und schnellsten vonstatten bringen kann, ich war allerdings immer zu feige den letzten Schritt zu tun. Im Nachhinein denke ich oftmals daran, dass ich es hätte damals machen sollen, weil mir dann sehr viel Scheiß erspart geblieben wäre... aber ich werde es jetzt nicht tun.

Man sagt, im Traum soll man nicht mit Toten denen man begegnet mit gehen - ich habe so etwas bereits geträumt und kann mich erinnern wirklich traurig gewesen zu sein, wieder hier gewesen zu sein. Ich glaube, dass es eine natürliche Sehnsucht nach dem Tod gibt- Respekt und Neugier balancieren eng nebeneinander. 

Irgendwie rede ich mir aber ein, dass ich doch noch etwas vom Leben haben könnte, nur was fällt mir nicht ein. 

Ich bin momentan in einer Schwebe, ein Zustand ohne Ziel. Alle Ziele die ich in meinem Leben erreichen wollte, sind mir genommen worden.

Ich kann keine Kinder mehr bekommen, ob ich mit meinem Freund eine Zukunft habe weiß ich nicht, ich kann mit meinem Gehalt nicht ausziehen... ich versuche einfach nur jeden Tag zu überleben und mein Hirn dabei auszuschalten. Es klappt in den meisten Fällen leider fast nie.

Scheiß Welt.

26.11.12 22:01


Mir geht es gut!

"...Endlich!

Nach dieser schier ewigen Durststrecke darf ich das ein oder andere Erfolgserlebnis erleben. Mein Vater hat einen neuen Job gefunden, sogar besser als der alte und zudem noch genau sein Traumjob. Ich freue mich so für ihn, es ist einfach ein riesiger Brocken Angst und Unwissenheit von uns allen abgefallen. Bald geht es los, und er kann es kaum noch abwarten

Es ist so schön zu sehen, dass die ganze Familie wieder aufblüht und alle guten Gefühle und Intentionen gerade einzusaugen versucht.

Mit meiner Zwickmühle hat sich das mittlerweile auch geklärt. Habe ja bereits gesagt, dass ich mir mit meinen Gefühlen auch gar nicht klar war, eben nur dass das Flirten und so auch mal wieder gut getan hat. Nach dieser Klatsche eben, haben mein Kollege und ich und nichts mehr zu sagen gehabt, natürlich verhaltenes Schweigen ein bisschen Unbehagen und so. Aber mich hat das irgendwie wach gerüttelt. Ich kann das kaum beschreiben, obwohl ich diesen mega peinlichen "Korb" bekommen habe ist mein Selbstbewusstsein ins enorme gestiegen. Ich kann jetzt noch nicht einmal mehr behaupten, dass ich den Typen unbedingt "haben" wollte. Und trotzdem kann man ihm ja jetzt mal zeigen was er verpasst, nicht wahr?

Es macht auf jedenfall Spaß und ich fühle mich sehr wohl, nicht zuletzt auch weil ich spüre wohin mein Herz gehört. Bald sind mein Freund und ich 3 1/2 Jahre zusammen, und ich möchte das Zusammensein mit ihm nicht riskieren und aufs Spiel setzen.

Jetzt braucht er nur noch einen neuen Job, und das Glück wäre perfekt♥"

9.9.12 12:39


Einfach peinlich!

"Je länger ich über die Geschichte nachdenke, desto verarschter komme ich mir vor. Nicht von irgendwelchen Typen, sondern von mir. Nach dieser Klatsche, die ich mir ja selbst eingebrockt habe (ja sowas kann ich gut), versuche ich ja natürlich jegliches Gefühl in Richtung dieses einen Typen zu unterdrücken, was mir bis jetzt wirklich gut gelingt. Erstaunlich, befand ich mich doch in den letzten Tagen in einer ziemlichen Krise... diese wird höchst wahrscheinlich morgen wieder aufkommen, wenn ich ihm über den Weg renne... denn es gibt dann ja doch nix peinlicheres als irgendnen 'Fehlalarm' beim Kollegen zu schieben... denn wie bereits berichtet, war ich mir selbst über meine Gefühle gar nicht im klaren, ich mein Interesse war da, aber auch beim Flirten ist Interesse da, aber dann nicht zu mehr, oder? Naja auf jedenfall ziemliche Scheißaktion gewesen, aber ich muss ja auch brutal-ehrlich sein, wenn man mich schon fragt... ein wirklich behämmertes Laster von mir...

Ich werd mich für morgen für die Arbeit ein bisschen chic machen, einfach nur um mein Ego zu pushen, damit ich einigermaßen drüberstehen kann (so nach dem Motto 'ich könnte ja jeden haben, wenn ich wollte' *räusper*.....)... Aber leicht wirds nicht Freunde, das kann ich euch sagen.

Drückt mir die Daumen, dass ich überlebe und dass mir mein Bauchgefühl nicht weiterhin Schmetterlinge in den Bauch zaubert, wenn ich ihn sehe, denn das sollte nicht so sein."

4.9.12 23:14


Alles lief nach Plan - nur der Plan war scheiße.

"... An dieser Stelle greife ich den Kommentar eines Lesers auf: -Warum einfach, wenn es auch kompliziert geht-

Es ist alles sowas von nach hinten los gegangen. Dafür bin ich jetzt um einige Erkenntnisse reicher - das ist auch das einzig Gute an meiner jetzigen Lage. 

Besagter Kollege hat Wind von meiner Gefühlslage bekommen (immerhin ist er sensibel genug), wenn mir auch absolut unklar ist wie er das angestellt hat. Fazit der ganzen Geschichte: ich habe mich bis auf die Knochen blamiert, denn er hat bereits eine Freundin wie er mir sagte. Der Tusch folgt auf's Wort, denn die Beziehung dauert gerade erst 3 Wochen an, und sie ist momentan nicht in Deutschland. Sehr nett, dass er diese Art Infos so früh rausgibt...

Geht's noch schlimmer? 

Diese beschissene Situation pisst mich total an. Natürlich mische ich mich nicht in fremde Beziehungen ein, es reicht schon wenn ich meine eigene auf's Spiel setze. Aber dass das alles so dermaßen verzwickt ist, hätte ich nicht geglaubt und mir auch bestimmt nicht gewünscht.

Trotzdem hat es mich überrascht, wie cool er mit der Situation umgegangen ist. Wir basieren unseren Kontakt auf freundschaftlicher Basis und lernen uns als 'Kumpels' jetzt besser kennen. Warscheinlich ist es das Beste in dieser Situation. 

Der einzige Haken? Ich sehe ihn jeden Tag auf der Arbeit und hoffe und bete, dass niemand anderes davon Wind bekommt.

Ihr seht, keine Lösung, kein Ende und keine Entscheidung in Sicht."

4.9.12 19:21


Heute...

"... und kein Stück schlauer als gestern. Im Gegenteil, es ist eben nicht so, dass ich den einen liebe und den anderen nicht. Ich fühle mich zu beiden hingeuzogen, was beiden sicherlich schmeichelt, aber für mich eine kaum auszuhaltende Situation ist.

Mit meinem Arbeitskollegen schreibe ich Mails hin und her, weil wir nicht im gleichen Büro sitzen. Allein weil er antwortet und mir auch Fragen stellt signalisiert er mir ein gewisses Interesse. Ich mag das. 

Mit meinem Freund verbinden mich Erinnerungen, Emotionen und der Wunsch für eine bessere Zukunft als jetzt.

Momentan balanciere ich auf einem dünnen Draht und versuche nicht daneben zu treten - zur jetzigen Zeit eine schwere Aufgabe, die mit Feingefühl, Empathie und Behutsamkeit gelöst werden muss. Ob ich es schaffe, nicht schon wieder den Elefanten im Porzellanladen zu spielen, ich weiß es nicht. "

3.9.12 22:02


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